Windows-Assistent Version 1.12 · Anleitung 2.9

Truma und Aventa auf dem Cerbo GX

Installation mit dem Windows-Assistenten – Schritt für Schritt ohne CMD-Befehle

Anleitung 2.9 · 3. Oktober 2026 · Windows-Assistent Version 1.12 · enthaltene Cerbo-Software Version 1.12

Diese Anleitung beginnt bei einem Cerbo, auf dem noch kein Truma-Dienst eingerichtet ist. Du bedienst ein Fenster auf deinem Notebook / PC. Der Assistent überträgt die Dateien und führt die Einrichtung auf dem Cerbo aus. SSH wird dabei im Hintergrund verwendet; ein eigenes Terminalfenster ist für den normalen Ablauf nicht erforderlich.

Bereits eine funktionierende Installation? Beginne mit „Verbinden und prüfen“, dann „Verbindung anzeigen“. Für Aktualisierungen gilt Abschnitt 11. Nach einem Austausch des iNet X verwende iNet X wechseln / koppeln in Abschnitt 6. „Einrichten / fortsetzen“ ist keine allgemeine Neuinstallation über eine vorhandene Anlage.

Haftungshinweis – Nutzung auf eigene Verantwortung

Anleitung und Software werden ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit, Fehlerfreiheit oder Eignung für eine bestimmte Anlage bereitgestellt. Installation, Änderungen und Betrieb erfolgen auf eigene Verantwortung. Soweit gesetzlich zulässig, übernehmen die Ersteller und Bereitsteller keine Haftung für Schäden, Datenverlust, Betriebsunterbrechungen oder Folgeschäden durch die Nutzung. Gesetzlich zwingende Haftungsansprüche bleiben unberührt. Vor Änderungen eigene Einstellungen sichern. Die Betriebs- und Sicherheitshinweise der Gerätehersteller gelten weiterhin.

Teststand · 3. Oktober 2026: Zusätzlich zur bisherigen Combi 6 mit reinem Gasbetrieb wurden die Combi 6 E mit Gas und Elektro und das neue iNet X Touch an der Praxisanlage geprüft. Bestätigt sind die Verbindung, aktuelle Gerätedaten, die Wiederverbindung nach einem Dienstneustart und die Freigabe der Gas-/Elektro-Schaltflächen. Der tatsächliche Wechsel der Energiequelle am Heizgerät bleibt gesondert zu prüfen. Den genauen Umfang und die noch offenen Tests findest du in Abschnitt 2.

Inhalt

1. Was nach der Installation möglich ist

Die Truma-Seite erscheint am GX Touch, in der lokalen Browseransicht und in der passenden VRM Remote Console. Je nach angeschlossenen Geräten stehen Raumheizung, Warmwasser, Aventa, Lüftungsstufen, Aventa-Licht mit Dimmung und Gasfüllstände zur Verfügung. Innen- und Außentemperatur werden getrennt beschriftet. Hinzu kommen Wetteranzeige und Fehleranzeige.

Die Messwerte werden nicht als Datei importiert. Nach der Bluetooth-Kopplung empfängt der Cerbo die Daten vom iNet X. Ein einzelnes Panel ohne angeschlossene Heizung oder Klimaanlage liefert keine vollständige Anlage zum Testen der Steuerung.

Version 1.12: Raumklima, Warmwasser, Energieauswahl und Gasfüllstände – Beispieldaten

Aktuelle Oberfläche 1.12 mit Beispieldaten: Combi-Temperaturregler, Warmwasser, Gas-/Elektroauswahl vor den Gasfüllständen sowie System und Wetter. Die Vorschau zeigt keine laufende Heizungsprüfung.

Aventa in Version 1.12 mit Temperaturregler, Lüftung, Licht und Helligkeitsregler – Beispieldaten

Aktuelle Aventa-Karte aus Version 1.12 mit Beispieldaten. Die Klimaanlage ist hier ausgeschaltet; Temperaturregler und Kühlgebläse sind deshalb ausgegraut. Licht und Helligkeit werden separat bedient. „Aventa außen“ bezeichnet den Gerätewert; die genaue Fühlerposition ist nicht nachgewiesen.

2. Voraussetzungen und benötigte Dateien

Bestandteil Voraussetzung dieser Version
Notebook / PC Windows 10 oder 11, 64 Bit
Zentrale Cerbo GX mit Venus OS 3.79
Oberfläche GUI und Web-GUI 1.2.40-r0; der Assistent prüft dies
Zugang SSH im lokalen Netzwerk aktiviert; eigenes Root-Passwort bekannt
Netzwerk Notebook / PC und Cerbo müssen sich erreichen können, am einfachsten im selben Netzwerk
Bluetooth Zusätzlicher, von Venus OS erkannter Bluetooth-LE-Stick am Cerbo
Truma iNet X Panel mit eingeschaltetem Bluetooth
Internet am Cerbo Für zusätzliche Python-Bibliotheken bei der Erstinstallation; später für Wetter und VRM
Speicher Der Erstinstaller verlangt mindestens 120 MB freien Speicher auf der Datenpartition; auch die Systempartition benötigt ausreichend Platz

Geprüfte Geräte und Testumfang

Stand: 3. Oktober 2026 · Version 1.12. Die Praxisanlage umfasst jetzt auch eine Truma Combi 6 E (Gas mit Elektroeinsatz) und das neue iNet X Touch. Die bisherige Combi 6 mit reinem Gasbetrieb, Aventa comfort 2. Generation und zwei LevelControl-Sensoren gehören ebenfalls zum bisherigen Teststand.

Gerät / AblaufPraktisch bestätigt
Combi 6 · Gas ohne EBisherige Praxisanlage; Solltemperatur am GX Touch und im Browser mit der Anzeige am iNet X abgeglichen.
Combi 6 E · Gas + ElektroModell und Energieoptionen erkannt, aktuelle Gerätedaten empfangen. Gas und Elektro werden mit der Korrektur vom 3. Oktober als bedienbar gemeldet.
Neues iNet X TouchKopplung und aktuelle Gerätedaten bestätigt. Version 1.12 verbindet sich nach der Korrektur auch nach einem weiteren Truma-Dienstneustart wieder.
Aventa comfort · 2. GenerationGerät erkannt und aktuelle Rückmeldungen empfangen. Der gesonderte Sollwertvergleich am Klimagerät bleibt offen.
Zwei LevelControl-SensorenBeide Sensoren erkannt; ihre Füllstandsdaten werden angezeigt.

Noch praktisch zu prüfen: Das tatsächliche Umschalten zwischen Gas und den Elektro-Stufen am Heizgerät mit Vergleich am iNet X, Dieselmodelle mit und ohne E, eine vollständige Erstinstallation auf einem zweiten leeren Cerbo, andere Bluetooth-Stickmodelle und die gesonderte Aventa-Sollwertübernahme. Die bestätigte Combi-6-E-Erkennung ist keine pauschale Freigabe sämtlicher Heizungsmodelle.

Zusätzlich lokal geprüft: Kartenanordnung und Energiebedienung mit simulierten Gas-/Diesel-/E-Geräten, Updates aus unterstützten Vorversionen und innerhalb von 1.12, Wiederherstellung sowie Fehler- und Abbruchfälle bei der Bluetooth-Wiederverbindung. Simulierte Prüfungen ersetzen den Abgleich am jeweiligen Gerät nicht.

Das Paket verwendet die Busadressen der getesteten Kombination. Andere Gerätemodelle oder abweichende Busadressen können zusätzliche Anpassungen benötigen. Die markenunabhängige Stickauswahl bedeutet keine automatische Unterstützung sämtlicher Truma-Anlagen.

Bewahre diese Dateien zusammen auf:

Du musst keine TAR-Datei auswählen oder auf den Cerbo kopieren. Python, WSL und ein eigener Software-Build auf dem Notebook / PC sind nicht erforderlich. Die EXE wird auf Windows, nicht auf dem Cerbo gestartet. Das Handbuch kannst du in einen anderen Ordner kopieren; seine Bilder bleiben erhalten.

3. Cerbo vorbereiten: IP, Passwort und SSH

Eigene Cerbo-IP nachschauen

Am Cerbo unter Verbindung → WiFi/WLAN die IP-Adresse der aktiven Verbindung ablesen. Bei LAN die Adresse der aktiven Ethernet-Verbindung verwenden. Die Bezeichnungen können je nach Oberfläche abweichen.

Jede Anlage kann eine andere Adresse haben. CERBO-IP ist in dieser Anleitung nur ein Platzhalter. Im Assistenten trägst du deine tatsächliche Adresse ein, ohne „http://“ und ohne Portnummer. Ändert sich das Netzwerk, die Adresse erneut nachschauen.

Superuser Schritt für Schritt aktivieren

Diese Vorbereitung erfolgt am GX Touch oder in der Remote Console, bevor du dich vom Notebook / PC verbindest.

Neue Oberfläche (GUI v2):

  1. Einstellungen → Zugriff und Sicherheit öffnen; Menübezeichnungen können abweichen.
  2. Zugriffsebene Benutzer und Installateur wählen. Falls gefragt, ZZZ eingeben (drei große Z).
  3. Zur Liste unter Zugriff/Sicherheit zurückgehen.
  4. Am GX Touch den Finger auf die Menüliste legen und die gesamte Liste nach unten ziehen. Den Finger in dieser heruntergezogenen Position etwa fünf Sekunden auf dem Display halten. In der Remote Console geht das mit gedrückter linker Maustaste: Liste nach unten ziehen und dort halten. Die Geste erfolgt innerhalb von Zugriff und Sicherheit.
  5. Loslassen, wenn die Zugriffsebene Superuser anzeigt.

Klassische Oberfläche:

  1. Einstellungen → Allgemeines → Zugriffsebene öffnen und Benutzer und Installateur mit ZZZ wählen.
  2. Zurück zu Allgemeines. Zugriffsebene markieren, ohne die Auswahlseite zu öffnen.
  3. In der Remote Console die rechte Pfeiltaste der Tastatur gedrückt halten, bis Superuser erscheint. Ein Mausklick auf den Rechtspfeil genügt nicht. Am Touchscreen stattdessen die Menüliste nach unten ziehen und fünf Sekunden halten.

Anschließend: Eigenes Root-Passwort festlegen, SSH im LAN einschalten und unter den Modifikationsprüfungen Modifikationen aktiviert einschalten. ZZZ ist kein SSH-Passwort. Für die Anmeldung das selbst gesetzte Root-Passwort verwenden.

Quelle: Victron: Root-Zugang.

Das Passwortfeld im Windows-Assistenten erwartet dieses Cerbo-Root-Passwort. Es ist weder das WLAN-Passwort noch dein VRM-Passwort noch der Bluetooth-Kopplungscode. Der Assistent aktiviert SSH nicht selbst.

Geräte vorbereiten

  1. Den zusätzlichen Bluetooth-Stick in einen USB-Anschluss des Cerbo stecken.
  2. Cerbo und iNet X eingeschaltet lassen.
  3. Vor der Kopplung die Handy-App vom iNet X trennen.
  4. Notebook / PC an die Stromversorgung anschließen und während der Einrichtung nicht in den Ruhezustand wechseln lassen.

4. Den Windows-Assistenten öffnen

Starte Truma-Assistent-1.12.exe per Doppelklick. Es gibt keinen separaten MSI-Installationsdialog: Die EXE ist selbst das Einrichtungsfenster.

Bereich im Assistenten 1.12Bedienung
1 · VerbindenCerbo suchen oder Adresse eingeben, Passwort eintragen und Verbinden und prüfen wählen. Darunter steht iNet X wechseln / koppeln; dieser Knopf wird nach der Cerbo-Verbindung freigegeben.
2 · Aktion auswählenEinrichten / fortsetzen, Update prüfen, Verbindung anzeigen und Bluetooth prüfen.
LizenzLizenzanfrage speichern, Lizenz importieren und Rückmeldung zum Freischaltstatus.
Verlauf und HilfeDie Meldungen unten zeigen den Ablauf. Über Diagnosebericht speichern lässt sich ein Bericht für den Support exportieren.

Beim Anklicken von iNet X wechseln / koppeln erklärt ein Dialog die Vorbereitung: Handy-App trennen, am eigenen iNet X die Bluetooth-Kopplung öffnen und die dort angezeigte Kennung in der anschließenden Geräteliste auswählen. Eine bereits funktionierende Verbindung muss für ein Update nicht neu gekoppelt werden. Für diesen Cerbo freigeschaltet bestätigt die passende Lizenz; die Installation wird separat über die Aktionen gestartet.

Die Windows-EXE ist nicht digital signiert. Die Signatur der Lizenzdatei ist davon unabhängig. Falls Windows den Start blockiert, erst Herkunft und Meldung prüfen lassen; keine Schutzfunktion pauschal abschalten.

5. Cerbo verbinden und Lizenz freischalten

Möglichkeit A: Cerbo suchen

  1. Notebook / PC und Cerbo mit demselben lokalen Netzwerk verbinden.
  2. Cerbo suchen anklicken und die Suche abschliessen lassen. Für die Suche ist noch kein Passwort erforderlich.
  3. Ein einzelner Treffer wird in Cerbo-IP oder Hostname übernommen. Bei mehreren Treffern den eigenen Cerbo auswählen.
  4. Anschließend das Root-Passwort eingeben und Verbinden und prüfen anklicken.

Die Suche prüft den üblichen GX-Netzwerknamen venus.local, die aktuell eingetragene Adresse, bekannte Adressen aus früheren Verbindungen und die lokalen IPv4-Netzbereiche des Notebooks / PCs. Eine Adresse wird erst als Treffer angeboten, wenn dort die Victron-Oberfläche antwortet. Es ist keine feste Cerbo-IP hinterlegt; alte gespeicherte Adressen werden erneut geprüft. Die Suche meldet dich nicht automatisch an und koppelt keine Bluetooth-Geräte.

Während der Suche steht im Fenster, wie viele Adressen geprüft wurden. Sie kann einige Sekunden dauern; im aktuellen lokalen Test wurde der Cerbo ohne vorgegebene oder gespeicherte IP nach etwa 14 Sekunden gefunden. Erfolgreich verbundene Adressen werden lokal für die nächste Suche gespeichert, keine Passwörter.

Gesucht wird in privaten IPv4-Netzen, höchstens in vier Bereichen mit jeweils bis zu 254 Adressen. Bei grösseren Netzen wird pro Anschluss der nahe /24-Bereich geprüft. Die Suche ist deshalb in grossen Firmen- oder VPN-Netzen nicht vollständig; dort die tatsächliche Adresse gegebenenfalls manuell eingeben. Bekannte private Adressen werden zusätzlich berücksichtigt.

Kein Treffer? Das kann an getrennten WLAN-Netzen, einer Netzwerksperre, einer nicht erreichbaren Weboberfläche oder einem Gerät ausserhalb des durchsuchten Bereichs liegen. Es bedeutet nicht automatisch, dass der Cerbo ausgeschaltet ist. Nutze dann die manuelle Eingabe.

Möglichkeit B: Adresse manuell eingeben

Die manuelle Eingabe bleibt immer verfügbar. Die aktuelle IP am Cerbo nachschauen und ohne „http://“ und ohne Portnummer eintragen. Alternativ einen im eigenen Netzwerk auflösbaren Hostnamen verwenden. Nach einem Netzwerkwechsel kann sich die IP ändern; erneut suchen oder die neue Adresse eintragen.

Anmeldung und Prüfung

  1. Unter Cerbo-IP oder Hostname die gefundene oder manuell eingetragene Adresse prüfen.
  2. Unter Cerbo-Passwort (root) das zuvor gesetzte Passwort eingeben.
  3. Verbinden und prüfen anklicken.
  4. Beim ersten Kontakt kann ein Fenster zum SSH-Geräte-Fingerabdruck erscheinen. Bestätige nur den eigenen Cerbo. Einen unerwartet geänderten Geräteschlüssel zuerst klären.
  5. Die Meldungen unten abwarten.

Ein erfolgreicher Ablauf zeigt beispielsweise „remote.py übertragen und geprüft“, „payload.json übertragen und geprüft“ und „Cerbo v3.79 · Truma vorhanden“. Bei einer neuen Anlage erscheint entsprechend, dass noch keine Truma-Installation besteht.

Es wird ein kleines Prüfprogramm auf den Cerbo übertragen. Die Verbindung allein installiert noch keine Truma-Oberfläche und startet keine Dienste neu. Dass das Passwortfeld anschließend leer ist, ist normal: Das Passwort wird nicht dauerhaft auf dem Notebook / PC gespeichert.

„Vorgang abgeschlossen“ bezieht sich auf die gewählte Aktion. Nach der Verbindungsprüfung bedeutet es noch nicht, dass die Erstinstallation erledigt oder das iNet X verbunden ist.

Lizenz anfordern und importieren – vor der Installation

Es gibt zwei unterschiedliche Dateien. Die Anfrage ist noch keine Freischaltung. Erst die zurückgesendete Lizenzdatei erlaubt die Installation auf dem zugeordneten Cerbo.

Datei Wer erstellt sie? Wohin geht sie? Bedeutung
Cerbo.truma-request.json Kunde über „Lizenzanfrage speichern“ Als E-Mail-Anhang an adrianbuchmeier@hotmail.com Anfrage mit Gerätekennung; noch keine Lizenz
Cerbo-….truma-license.json Anbieter nach Bearbeitung der Anfrage Zurück an den Kunden Signierte Freischaltung für genau diesen Cerbo

Die tatsächlichen Dateinamen können abweichen; wichtig ist die Unterscheidung zwischen request (Anfrage) und license (Freischaltung). Beide Dateien nicht im Texteditor verändern.

Schritt 1 – Verbinden: „Cerbo suchen“ oder die Adresse manuell eingeben, Root-Passwort eingeben und Verbinden und prüfen wählen. Der Assistent muss mit genau dem Cerbo verbunden sein, der später genutzt wird.

Schritt 2 – Anfrage speichern: Auf Lizenzanfrage speichern klicken und beispielsweise den Ordner „Dokumente“ auswählen. Es wird eine kleine JSON-Datei gespeichert. Sie enthält die feste LAN-MAC-Adresse, gegebenenfalls die Serienkennung und eine daraus berechnete Geräte-ID. Das Root-Passwort steht nicht darin.

Schritt 3 – Datei senden: Dein E-Mail-Programm öffnen und die gespeicherte Anfrage-Datei als Anhang an adrianbuchmeier@hotmail.com senden. Im Text Name und gegebenenfalls Auftragsnummer angeben. Nicht nur einen Screenshot schicken und kein Passwort mitsenden. Der Assistent versendet selbst keine E-Mail. Auf die Antwort mit der Freischaltung warten; eine Bearbeitungszeit wird hier nicht zugesichert.

Schritt 4 – Antwort speichern: Den erhaltenen Anhang mit der Endung .truma-license.json auf dem Notebook / PC speichern. Das ist eine neue Datei, die aus deiner Anfrage erstellt wurde. Ein darin sichtbarer Kundenname oder eine Auftragsnummer dient zur Zuordnung; die technische Bindung erfolgt über die Gerätekennung.

Schritt 5 – Lizenz importieren: Falls nötig erneut mit demselben Cerbo verbinden. Lizenz importieren anklicken und die aus der Antwort gespeicherte Lizenzdatei auswählen – nicht die ursprüngliche Anfrage. Der Assistent und der Cerbo prüfen die Signatur und die Gerätezuordnung. Bei Erfolg erscheint „Für diesen Cerbo freigeschaltet.“, wie im Bildschirmbild oben.

Schritt 6 – Installieren oder aktualisieren: Für eine neue Anlage mit Einrichten / fortsetzen fortfahren (Abschnitt 7). Bei bestehender Installation Update prüfen wählen (Abschnitt 11). Der Lizenzimport startet die Installation nicht automatisch und schaltet kein Truma-Gerät ein oder aus.

Lizenz aufbewahren und später wiederverwenden

Die Freischaltung gilt dauerhaft für diesen Cerbo, ohne Ablaufdatum und ohne regelmäßige Internetprüfung. Zur Einrichtung muss das Notebook / der PC den Cerbo erreichen; für die E-Mail und gegebenenfalls benötigte Erstinstallations-Bibliotheken wird Internet benötigt. Ein Wechsel zwischen WLAN und Netzwerkkabel ändert die Bindung nicht: Die Prüfung verwendet die feste LAN-MAC des Cerbo und gegebenenfalls seine Serienkennung, nicht die Adresse des Bluetooth-Sticks.

Die Lizenzdatei separat sichern. Bei einer Neuinstallation auf demselben Cerbo kann sie wieder importiert werden. Beim Austausch des Cerbo eine neue Anfrage an adrianbuchmeier@hotmail.com senden; eine Freigabe erfolgt nicht automatisch. Die technische Weiterverwendbarkeit der Lizenz verspricht keine unbegrenzte kostenlose Betreuung oder Unterstützung aller zukünftigen Venus-Versionen.

Ohne passende Lizenz bleibt eine vorhandene Installation beim Updateversuch unverändert. Die lizenzgebundene Truma-Integration prüft die Lizenz auch beim Dienststart. Fehlt sie oder ist sie ungültig, wartet die Integration und sendet keine Steuerbefehle. Die Originalbedienung am iNet X ist unabhängig davon.

Wenn die Freischaltung nicht klappt

Meldung / Situation Nächster Schritt
Anfrage gespeichert, aber noch nicht freigeschaltet Anfrage per E-Mail senden und die zurückgesendete Lizenz importieren.
Ungültige Lizenzdatei Prüfen, ob die Antwort-Datei .truma-license.json ausgewählt wurde; nicht die Anfrage. Originalanhang erneut speichern, nicht bearbeiten.
Lizenz gehört zu einem anderen Cerbo Verbindung und Gerätezuordnung prüfen. Für das richtige Gerät eine neue Anfrage erstellen.
Fester LAN-Anschluss oder Gerätekennung fehlt Meldung zusammen mit dem Diagnosebericht zur Prüfung senden. Keine andere MAC manuell eintragen.
Signatur kann nicht bestätigt werden / OpenSSL fehlt Original-Lizenzdatei erneut probieren; bei erneutem Fehler Diagnosebericht senden. Installation nicht erzwingen.
Freigeschaltet, Oberfläche noch auf alter Version Freischaltung und Installation sind getrennt. „Update prüfen“ wählen und die Abschlussmeldung abwarten.

Der Lizenzgenerator und private Signierschlüssel gehören zum Anbieter und sind für den Kunden weder erforderlich noch Bestandteil des Kundenpakets.

6. Bluetooth-Stick prüfen und unterscheiden

Klicke auf Bluetooth prüfen. Der Assistent liest die von BlueZ erkannten Controller aus. Soweit verfügbar, erscheinen USB-Modell und USB-ID, Gerätename, Bluetooth-Adresse und die aktuelle Zuordnung wie hci0 oder hci3.

Meldung Bedeutung und nächster Schritt
LE unterstützt Der Controller meldet Bluetooth Low Energy. Kopplung und Datenempfang müssen trotzdem noch gelingen.
KEIN LE Dieser Controller ist für die Einrichtung nicht auswählbar. Einen geeigneten LE-Stick verwenden.
LE noch nicht bestätigt Die Fähigkeitsauskunft fehlt, etwa weil das Abfragewerkzeug nicht verfügbar ist. Es folgt bei der Einrichtung ein LE-Suchtest.
Kein Bluetooth-Controller erkannt Anschluss und Erkennung durch Venus OS prüfen lassen. Der Assistent installiert keine zusätzlichen Bluetooth-Treiber.

Die Prüfung selbst sucht nicht nach Geräten, koppelt nichts und schaltet keinen Adapter um.

Der ASUS USB-BT500 ist an der bisherigen Anlage erprobt. Andere Hersteller werden ebenfalls aufgelistet. Weder ein Markenname noch „Bluetooth 5“ allein beweist die Kompatibilität mit dem iNet X.

Zwei verschiedene Bluetooth-Adressen

Beide werden bei einer neuen Einrichtung getrennt gespeichert. Die Adressen einer fremden Anlage werden nicht übernommen. Der gespeicherte Stick wird bei jedem Verbindungsaufbau und beim automatischen Adapter-Neustart anhand seiner festen Bluetooth-Adresse gesucht; seine hci-Nummer darf sich ändern. Fehlt der gewählte Stick, wartet der Dienst, statt einen anderen Fahrzeugadapter zu verwenden. Bei einem Update kann der Assistent dich zur einmaligen Auswahl des richtigen Sticks auffordern.

Wähle später den zusätzlichen Stick aus, nicht den für andere Fahrzeuggeräte verwendeten Adapter. Auch ein interner Adapter kann als USB-Gerät erscheinen. Bei unklarer Zuordnung zuerst Modellangaben und Prüfausgabe klären; nicht einfach den ersten Eintrag wählen.

6.1 Vorhandenes iNet X ersetzen oder koppeln

Im Windows-Assistenten 1.12 startet der eigene Knopf iNet X wechseln / koppeln in Schritt 1 · Verbinden zunächst eine Erklärung zur Vorbereitung. Er ist für einen bereits eingerichteten Cerbo vorgesehen – etwa nach dem Einbau eines neuen Panels. Bluetooth prüfen zeigt weiterhin nur die Bluetooth-Sticks; dieser Prüfknopf sucht keine Panels und koppelt sie nicht.

  1. Den Assistenten 1.12 öffnen. Cerbo suchen oder die aktuelle IP/den Hostnamen eingeben, das Root-Passwort eintragen und Verbinden und prüfen wählen. Die vorhandene Cerbo-Lizenz gilt auch mit einem anderen iNet X weiter.
  2. Die Truma-Handy-App vom Panel trennen. Am neuen iNet X die Bluetooth-Kopplung öffnen. Es muss vorher kein Code angezeigt werden.
  3. In Schritt 1 · Verbinden auf iNet X wechseln / koppeln klicken. Zuerst erscheint die Vorbereitung: Handy-App trennen, direkt am iNet-X-Display die Bluetooth-Kopplung starten und die dort angezeigte Kennung merken. Die Kopplungsanzeige geöffnet lassen. Erst mit OK beginnt der Vorgang; Abbrechen startet keine Suche. Der gespeicherte Truma-Stick wird anhand seiner festen Adresse verwendet. Fehlt er, bricht der Assistent ab. Ist noch kein Stick gespeichert, den für Truma vorgesehenen zusätzlichen Adapter auswählen.
  4. Nach Bestätigung der Vorbereitung beginnt die Suche. Der Truma-Dienst wird vorübergehend angehalten; die Suche dauert etwa zehn Sekunden. Notebook und Cerbo verbunden lassen. Danach erscheint das Fenster iNet X auswählen mit den gefundenen Bluetooth-Namen / Kennungen und Adressen.
  5. Die Kennung / den Bluetooth-Namen mit der Anzeige am eigenen iNet X vergleichen. Die passende Zeile markieren und Ausgewähltes iNet X koppeln klicken. Mit Abbrechen bleibt die bisherige Panel-Auswahl erhalten. Auch gespeicherte, gerade nicht erreichbare Treffer können angezeigt werden; eine bekannte alte Auswahl ist als bisheriges Panel gekennzeichnet.
  6. Der Assistent startet die Kopplung. Nur wenn das Panel währenddessen einen Code anfordert, die dann angezeigten sechs Ziffern eingeben. Ab Panel-Version 3.4 ist laut Truma keine PIN mehr nötig. Bei einer gespeicherten Kopplung zwischen Bestehende Verbindung prüfen und Neu koppeln wählen. Neu koppeln entfernt nach Bestätigung die ausgewählte Kopplung; danach dieselbe Kennung erneut auswählen.
  7. Die Abschlussmeldung abwarten. Nach erfolgreicher Auswahl aktiviert der Assistent die Verbindung zum ausgewählten Panel. War der Truma-Dienst zuvor in Betrieb, startet er wieder. Der Assistent wartet bis zu 90 Sekunden auf aktuelle Truma-Daten und meldet erst dann Truma verbunden: Ja. Ohne bestätigte Daten erscheint eine Fehlermeldung; die gespeicherte Auswahl bleibt erhalten. War der Dienst schon vorher gestoppt, bleibt er gestoppt; das steht im Protokoll.

Bei einem Fehler oder Abbruch vor dem Speichern bleibt die bisherige Panel-Einstellung erhalten. Vor dem Speichern sichert der Assistent die betroffenen Einstellungsdateien auf dem Cerbo. Scheitert das Schreiben, stellt er diese zurück. Andere gespeicherte Panels bleiben erhalten. Bei ausdrücklich bestätigtem Neu koppeln wird dagegen die Kopplung des ausgewählten Panels entfernt; sie lässt sich bei Abbruch nicht automatisch wiederherstellen. Bei einem anderen Panel wird die gespeicherte Geräteliste geleert und aus neuen Rückmeldungen aufgebaut; eine alte Angabe wie „Heizung vorhanden“ ist allein noch kein Beleg für eine aktuelle Verbindung.

Wenn kein Panel gefunden wird: Kopplungsmodus, Abstand, Stromversorgung und die getrennte Handy-App prüfen; danach erneut versuchen. Bei weiteren Problemen Diagnosebericht speichern und den Bericht an adrianbuchmeier@hotmail.com senden. Keinen Kopplungscode und kein Passwort mitsenden.

Ältere Installationen ohne feste Panel-Adresse werden nach erfolgreicher Kopplung auf das ausgewählte Panel festgelegt. Vorher werden sowohl die Adresseinstellung als auch die bisherige Suchfunktion gesichert. Unbekannte oder mehrdeutige Konfigurationen werden nicht überschrieben.

Prüfstand: Am neuen iNet X Touch sind eine erfolgreiche Kopplung und aktuelle Gerätedaten bestätigt. Auswahl, Fehler, Abbruch, Zeitlimit, Sicherung und Rücksetzen bei Schreibfehlern wurden zusätzlich mit simulierten Geräten geprüft. Der vollständige, zuletzt korrigierte Neukopplungsablauf wurde nicht nochmals von Anfang bis Ende am Panel durchgespielt. Eine funktionierende Verbindung dafür nicht löschen. Die Funktion sendet selbst keine Heizungs- oder Energie-Steuerbefehle.

Kopplung mit und ohne PIN

Windows-Assistent 1.12 startet die Bluetooth-Kopplung zuerst. Ein Codefenster erscheint nur, wenn das ausgewählte Panel während der Kopplung tatsächlich eine PIN anfordert. Laut Truma ist ab Panel-Version 3.4 keine PIN mehr nötig. Bei älteren Panels erscheint der sechsstellige Code erst während des Kopplungsvorgangs. Es gibt keinen hier hinterlegten universellen Code; keine leere oder geratene Zahl eingeben.

Quelle: Truma: PIN-Eingabe beim Koppeln. Die Truma-Panel-Firmware ist eine andere Versionsnummer als der Windows-Assistent oder die Cerbo-Oberfläche.

Ein offenes Codefenster im bisherigen Assistenten zuerst abbrechen, den Vorgang abschliessen lassen und den alten Assistenten schliessen. Dann die neue EXE öffnen und erneut Verbinden und prüfen wählen. Nur die neue EXE verwendet den korrigierten Ablauf. Der Kopplungsknopf allein installiert kein Oberflächen-Update. Für die neue Anordnung aus Version 1.12 zusätzlich Update prüfen verwenden.

Der Knopf iNet X wechseln / koppeln zeigt zunächst die Vorbereitung. Erst nach OK hält er den Truma-Dienst an. Dies wird im Protokoll angezeigt und wartet höchstens 75 Sekunden auf das tatsächliche Ende des bisherigen Verbindungsversuchs. Danach läuft die Suche etwa zehn Sekunden. Bei einer Fehlermeldung zum Dienststopp wurde keine Kopplung gestartet. Bei einem Abbruch oder Fehler wird ein zuvor laufender Dienst wieder gestartet. Vor dem Speichern bleibt die bisherige Panel-Auswahl erhalten; nach dem Speichern bleibt die neue Auswahl auch bei fehlenden Truma-Daten bestehen. Eine ausdrücklich entfernte Kopplung wird nicht automatisch wiederhergestellt.

Eine gespeicherte Bluetooth-Kopplung ist noch kein Nachweis für eine funktionierende Datenverbindung. Nach dem Dienststart prüft der Assistent bis zu 90 Sekunden lang selbst, ob aktuelle Gerätedaten ankommen. Erst Truma verbunden: Ja und aktuelle Gerätewerte bestätigen die Verbindung. Die Datenverbindung zum neuen iNet X Touch ist praktisch bestätigt. Die Fehler- und Abbruchpfade des korrigierten Ablaufs sind zusätzlich mit simulierten Geräten geprüft.

Diese Korrektur betrifft den Knopf iNet X wechseln / koppeln an einer bereits eingerichteten Anlage. Das Erstinstallationspaket enthält die neue Oberfläche 1.12; sein Kopplungsablauf bleibt auf dem Stand von Paket 1.6 (siehe Abschnitt 7).

iNet X wechseln oder erneut koppeln – Korrektur in Assistent 1.12

Schritt 1 · Verbinden: Zuerst mit dem Cerbo Verbinden und prüfen, dann im selben Bereich iNet X wechseln / koppeln wählen. Im Hinweisfenster wird erklärt, wie die Bluetooth-Kopplung direkt am iNet X geöffnet wird. Die dort angezeigte Kennung muss mit dem Eintrag im anschließenden Dialog iNet X auswählen übereinstimmen. Diesen Eintrag markieren und Ausgewähltes iNet X koppeln wählen. Der Knopf wird nach der Cerbo-Anmeldung freigegeben; für ein noch nicht eingerichtetes Gerät zuerst Einrichten / fortsetzen verwenden.

Geräteauswahl: Die Suche liest die Signalstärke während des Suchlaufs aus. Einträge ohne Signalwert sind ausdrücklich als nur gespeichert beziehungsweise Empfang nicht bestätigt gekennzeichnet. Ein gespeicherter Eintrag ist kein Nachweis, dass das Panel erreichbar ist. Mehrere gleichnamige Einträge werden nicht ungeprüft zusammengelegt. Nach erfolgreicher Kopplung übernimmt der Assistent die von Bluetooth bestätigte Geräteadresse; eine während der Kopplung geänderte Adresse wird berücksichtigt.

Gespeichert bedeutet noch nicht verbunden: Für ein bereits gekoppeltes Panel stehen Bestehende Verbindung prüfen und Neu koppeln zur Auswahl. Die Prüfung verlangt eine aktuelle Funkverbindung und abgeschlossene Diensterkennung. Ein gespeicherter Bluetooth-Eintrag allein reicht nicht mehr aus.

Kopplung gespeichert, Diensterkennung noch offen: Diese Meldung bedeutet, dass die Bluetooth-Kopplung bereits bestätigt ist. Reagiert die Diensterkennung nach einer neuen Kopplung innerhalb von 90 Sekunden nicht, trennt der Assistent nur die Funkverbindung zum ausgewählten Panel und baut sie einmal neu auf (Prüfung bis zu 45 Sekunden). Die gespeicherte Kopplung wird dabei nicht gelöscht und es wird keine zweite Kopplung gestartet. Erst wenn Funkverbindung und Diensterkennung bestätigt sind, folgt die Prüfung der Truma-Gerätedaten. Bei einer weiterhin fehlenden Datenverbindung einen Diagnosebericht speichern.

Neu koppeln: Handy-App trennen und am gewünschten iNet X die Bluetooth-Kopplung öffnen. Nach ausdrücklicher Bestätigung entfernt der Assistent nur die Kopplung des ausgewählten Panels auf dem Cerbo. Anschließend sucht er dieselbe Panel-Kennung erneut; diese muss in der neuen Liste nochmals ausgewählt werden. Eine geänderte Funkadresse ist möglich. Ein Code wird nur angefordert, wenn das Panel ihn tatsächlich verlangt. Andere gespeicherte Panels und Bluetooth-Geräte werden nicht entfernt.

Abbruch: Vor der Bestätigung bleibt die Kopplung erhalten. Nach ihrer bestätigten Entfernung kann der Assistent sie bei Abbruch oder Fehler nicht automatisch wiederherstellen; das ausgewählte Panel muss dann erneut gekoppelt werden. Die bisherige Panel-Auswahl wird erst nach bestätigter Bluetooth-Verbindung und Diensterkennung geändert. Vor dem Speichern der Konfiguration wird eine Sicherung angelegt. Die Lizenz und die Truma-Identität bleiben erhalten.

Korrektur des Verbindungsablaufs: Der Assistent repariert zusätzlich den bekannten Verbindungsablauf im vorhandenen Truma-Dienst. Ein laufender Verbindungsversuch wird bis zu 60 Sekunden anhand von Funkverbindung und Diensterkennung geprüft. Nach einem Zeitlimit wird nur der Versuch am ausgewählten Panel beendet. Bei unbekanntem Dienstcode bricht die Reparatur vor Änderungen ab.

Der Assistent wartet vor der Suche auf das tatsächliche Ende des Truma-Dienstes. Ältere Dienststände können nach ihrer Abschaltmeldung noch einen laufenden Verbindungsversuch abschliessen. Deshalb wird dieser Zustand jetzt länger abgewartet und im Statusfeld angezeigt. Ist der Dienst nach 75 Sekunden noch aktiv, beginnt keine Kopplung.

Nach der Bluetooth-Prüfung startet der zuvor laufende Truma-Dienst wieder. Der Assistent wartet selbst bis zu 90 Sekunden auf aktuelle Truma-Gerätedaten. Erst dann erscheint Truma verbunden: Ja. Kommen keine Daten, meldet er dies ausdrücklich; die neue Auswahl bleibt gespeichert. In diesem Fall einen Diagnosebericht speichern. War der Dienst schon vorher gestoppt, bleibt er gestoppt und der Assistent weist darauf hin, dass keine Truma-Datenprüfung möglich war.

Bei einem Fehler im Diagnoseabruf wird dessen genaue Rückmeldung direkt im Bericht gesichert, auch wenn sie noch nicht im sichtbaren Verlauf steht. Eine fehlende SSH-Abschlussmeldung wird ausdrücklich benannt.

Die Diagnose unterscheidet gespeicherte Kopplung, Funkverbindung und abgeschlossene Diensterkennung. Falls die Systemdiagnose verfügbar ist, enthält sie zusätzlich die Angabe, ob der Erkennungsschlüssel des ausgewählten Panels geladen ist. Sie enthält keine Bluetooth-Schlüssel oder eingegebenen Codes. Ist die Anmeldung am Cerbo abgelaufen, erneut Verbinden und prüfen wählen und den Bericht wieder speichern.

Am 2. Oktober 2026 wurden am neuen iNet X Touch eine erfolgreiche Kopplung und anschließend aktuelle Daten für Heizung, Aventa und zwei Gassensoren bestätigt. Die vorherige Fehlermeldung des Assistenten verwechselte eine noch offene Diensterkennung mit einer fehlenden Kopplung. Der korrigierte Ablauf einschließlich der einmaligen Wiederverbindung wurde lokal mit simulierten Bluetooth-Geräten geprüft; dieser korrigierte Ablauf ist noch nicht erneut am echten Panel getestet. Eine bereits funktionierende Verbindung muss dafür nicht neu gekoppelt werden. Assistent 1.12 enthält Cerbo-Paket und Oberfläche 1.12. Nur für die neue Kartenanordnung ist das Update der Oberfläche nötig; die funktionierende Kopplung bleibt erhalten.

7. Eine neue Anlage einrichten

Abgrenzung: Der folgende Erstinstallationsablauf aus Paket 1.6 ist unverändert und kann weiterhin vorab einen Code verlangen. Die PIN-freie Kopplung aus Assistent 1.12 ist hier noch nicht integriert. Wird bei einer leeren Anlage kein Code angezeigt, die Einrichtung abbrechen und Unterstützung anfordern; keine Zahl raten.

Diese Schritte gelten für einen Cerbo ohne bestehenden Truma-Dienst. Bei vorhandener Anlage zu Abschnitt 11 wechseln.

  1. Einrichten / fortsetzen anklicken und die angezeigte Zusammenfassung bestätigen.
  2. Übertragung und Prüfungen abwarten. Der Assistent prüft Paket und Softwareversionen und lädt benötigte Bibliotheken. Dabei muss der Cerbo Internetzugang haben.
  3. Im Auswahlfenster den zusätzlichen Bluetooth-Stick markieren und Auswahl übernehmen anklicken. Adapter mit nachweislich fehlendem LE werden ausgeschlossen.
  4. Wenn der Assistent dazu auffordert, die Bluetooth-Kopplung am iNet X öffnen und sicherstellen, dass die Handy-App getrennt ist. Danach im Dialog bestätigen.
  5. Der ausgewählte Stick sucht etwa zehn Sekunden nach iNet-X-Panels. In der Liste das eigene Panel anhand von Name und Adresse auswählen.
  6. Den aktuellen sechsstelligen Kopplungscode des iNet X in das neue Eingabefenster eintragen. Dieser Code ist vom Cerbo-Passwort unabhängig. 123456 nicht pauschal als gültigen Standard voraussetzen; den für das eigene Panel gültigen Code verwenden.
  7. Den weiteren Ablauf abwarten. Nach erfolgreicher Kopplung installiert der Assistent die GX-Touch- und VRM-Dateien, erstellt die vorgesehenen Sicherungen und startet die benötigten Dienste.
  8. Erst nach der Abschlussmeldung etwa 60–90 Sekunden auf die Truma-Verbindung warten.

Während eines laufenden Vorgangs nicht erneut auf Schaltflächen klicken und das Fenster nicht schließen. Eine Fehlermeldung vollständig lesen; „Einrichtung abgeschlossen“ darf nicht aus einer vorangegangenen Teilmeldung abgeleitet werden.

Im Meldungsbereich können noch technische Hinweise wie „Jetzt: python3 setup.py …“ erscheinen. Das sind Ausgaben des eingebauten Installationsprogramms. Solange der Assistent arbeitet, führt er die folgenden Schritte selbst aus. Diese Befehle nicht zusätzlich eintippen.

8. Ergebnis am Cerbo, Notebook / PC und in VRM prüfen

Im Assistenten

Nach der Wartezeit Verbindung anzeigen anklicken. Erwartet wird „Truma verbunden: Ja“. Darunter stehen derzeit noch technische Lüftungsdaten. „level“ ist die gemeldete Stufe; „null“ bedeutet fehlende Rückmeldung, nicht automatisch Stufe 0. Mit einem Panel ohne angeschlossene Geräte können Angaben fehlen.

Am GX Touch

In der Navigation Truma öffnen. Zunächst prüfen, ob Messwerte erscheinen und sich aktualisieren. Anschließend Funktionen einzeln und mit Blick auf die tatsächlichen Geräte prüfen. Keine Temperatur oder Lüftungsstufe nur aufgrund einer gesendeten Meldung als bestätigt ansehen.

Auf dem Notebook / PC im Browser

Für die lokale Victron-Remote-Konsole http://CERBO-IP/gui-v2/ öffnen und CERBO-IP durch die aktuelle Adresse ersetzen. Notebook / PC und Cerbo müssen sich im lokalen Netzwerk erreichen können. Dort den Reiter Truma wählen.

Zusätzlich gibt es die eigenständige Truma-Webseite unter http://CERBO-IP:8090/. Der Windows-Assistent muss nach erfolgreicher Einrichtung für keine der beiden Ansichten geöffnet bleiben.

Die große Oberfläche der Remote-Konsole wird beim ersten Aufruf und nach einem Oberflächen-Update einmal heruntergeladen. Danach nutzt derselbe Browser unter derselben Adresse den eingebauten Zwischenspeicher. Auf langsamen Verbindungen kann der erste Download mehrere Minuten dauern. Nach Wechsel der IP, Wechsel des Browsers oder Löschen beziehungsweise Sperren des Browser-Speichers kann ein erneuter Download nötig sein. Lokaler Zugriff und VRM teilen sich den Speicher nicht automatisch. Für aktuelle Gerätedaten bleibt eine Verbindung zum Cerbo erforderlich.

In der VRM Remote Console

Nach dem Neustart des VRM-Dienstes etwa fünf Minuten warten. Die Remote Console schließen und neu öffnen, gegebenenfalls mit Strg+F5 neu laden. Voraussetzung ist eine bereits funktionierende VRM-Anbindung des Cerbo. Der Assistent richtet kein VRM-Konto ein.

9. Handy-App und laufender Betrieb

Bei der getesteten Kombination können Cerbo und Handy-App nicht gleichzeitig über Bluetooth mit dem iNet X verbunden sein. Für die App den Schalter Cerbo von Truma trennen auf der Truma-Seite verwenden. Danach die Handy-App verbinden.

Für die Rückkehr die Handy-Verbindung beenden und Mit Truma verbinden wählen. Es ist keine neue Erstinstallation nötig. Der Windows-Assistent selbst verbindet sich per Netzwerk mit dem Cerbo; er verwendet nicht den Bluetooth-Adapter des Notebooks oder PCs.

Temperatur mit dem Schieberegler einstellen

Bei der Combi zeigt „Soll“ den eigenen Heizungs-Sollwert, der auch am iNet X eingestellt wird. Den Regler auf die gewünschte Temperatur ziehen und loslassen. Der Bereich reicht von 16 bis 30 °C in Schritten von 0,5 °C. Beim Schieben wird die Auswahl angezeigt; erst beim Loslassen wird ein Befehl gesendet. Anschließend wartet die Anzeige auf die Rückmeldung. Die Sollwertwahl schaltet Heizen nicht automatisch ein.

Bei der Aventa zuerst Kühlen wählen. Ihr Temperaturregler und die Kühlgebläse-Auswahl sind bei „Aus“ und „Lüften“ bewusst gesperrt. Die Aventa verwendet ihren eigenen Kühlungs-Sollwert. Auch hier wird die Auswahl erst beim Loslassen gesendet. Die große Anzeige „Innen“ zeigt die Innentemperatur; darunter steht der zusätzlich gemeldete Wert „Aventa außen“.

Ein Strich bedeutet fehlende gültige Daten. Während eines laufenden Befehls können Bedienelemente vorübergehend gesperrt sein. Eine ausbleibende Rückmeldung nicht als erfolgreiche Übernahme behandeln; am iNet X vergleichen und gegebenenfalls den Diagnosebericht speichern.

Combi-Lüftung und Warmwasser sind gegenseitig eingeschränkt. Die Software schaltet Warmwasser beim Auswählen der Lüftung nicht ungefragt aus. Die Aventa-Lüftung besitzt eigene Stufen. Fehlende angeschlossene Geräte liefern keine Messwerte.

10. Wetter, Fehler und weitere Funktionen

Den Wetterort auf der Truma-Seite über Ort ändern einstellen. Ein automatisch anhand der Internetverbindung ermittelter Ort ist nur ein Vorschlag und muss geprüft werden. Ohne Internet ist keine aktuelle Wetterabfrage möglich.

Bekannte eindeutig zugeordnete Fehlercodes können einen Beschreibungstext erhalten. Unbekannte Werte bleiben sichtbar; nicht jeder interne iNet-X-Wert hat eine bestätigte Textzuordnung. Warmwasser-Boost ist in diesem Paket nicht als bestätigte Funktion umgesetzt.

Für die genauen Bedienfunktionen bleibt das bisherige Truma-Cerbo-Handbuch eine ergänzende Referenz. Dessen manuelle SSH-Installationsschritte bei Verwendung des Windows-Assistenten nicht parallel ausführen.

11. Was „Update prüfen“ tatsächlich macht

Der Assistent vergleicht den auf dem Cerbo gemeldeten Softwarestand mit dem in dieser EXE enthaltenen Paket Version 1.12. Er sucht dabei nicht auf GitHub und lädt keine neuere EXE aus dem Internet.

  1. Verbinden und prüfen, danach Update prüfen wählen.
  2. Ist das enthaltene Paket neuer, erscheint ein Dialog mit installierter Version und verfügbarer Version im Assistenten.
  3. Jetzt aktualisieren startet die Übertragung und Prüfung des Update-Pakets. Abbrechen beendet den Vorgang ohne Übertragung des Update-Pakets.
  4. Bei bereits aktueller Version meldet der Assistent, dass kein Update nötig ist. Eine neuere installierte Version wird nicht automatisch zurückgestuft. Bei unbekanntem Versionsstand ist eine zusätzliche Prüfung nötig; die Dateiprüfung bleibt maßgeblich.
  5. Während Übertragung und Installation den Assistenten geöffnet lassen. Die Abschlussmeldung abwarten, dann die Konsole erneut öffnen und Verbindung sowie Steuerung prüfen.

Unterstützt werden passende Ausgangsstände Beta 0.22 sowie 0.25 bis 0.35 sowie Version 1.0. Nicht passende Dateien oder andere Venus-/GUI-Versionen werden nicht einfach überschrieben. Die Prüfung des Versionsvergleichs allein ist noch keine Bestätigung, dass die Installation möglich oder abgeschlossen ist.

Die EXE enthält Erstinstallations- und Update-Paket. Für einen späteren Softwarestand wird eine neue passende EXE benötigt. Vor Änderungen werden Sicherungen angelegt und anschließend die erforderlichen Dienste neu gestartet. Wenn die Auswahl des Bluetooth-Sticks erscheint, den für Truma vorgesehenen Stick wählen.

Neue Anordnung in Version 1.12

Die Energiewahl steht direkt unter Raumklima und Warmwasser über die gesamte Breite. Darunter folgen die Gasfüllstände links und System mit Wetter rechts daneben. Ohne erkannte Gasfüllstandssensoren wird die Füllstandskarte ausgeblendet. Auf schmalen Bildschirmen stehen die Karten untereinander.

Vorschau mit Beispieldaten:

Neue Kartenanordnung mit Combi E

Energiequelle der Combi

Combi 6 E und neues iNet X Touch praktisch geprüft: Die Gas-/Elektroheizung wird erkannt und liefert aktuelle Daten. Seit der Korrektur vom 3. Oktober sind ihre Energie-Schaltflächen freigegeben; auch die Wiederverbindung nach einem Dienstneustart ist bestätigt. Das tatsächliche Umschalten am Heizgerät und Dieselmodelle bleiben offen. Den vollständigen Testumfang zeigt Abschnitt 2.

Die neue Karte ENERGIE erscheint bei erkannter Heizung. Gas, Diesel und Elektro werden anhand der vom Heizgerät gemeldeten Parameter angezeigt. Ohne gemeldete Elektrofunktion erscheinen keine Elektrotasten. Gemeldete Elektrostufen werden als Aus, 900 W und 1800 W angeboten. Die Modellbezeichnung allein schaltet keine Funktion frei.

Erst bei bestätigter Verfügbarkeit, einem gültigen aktuellen Wert und Schreibfreigabe sind die entsprechenden Tasten bedienbar. Ein ausgeschalteter Brenner ist weiterhin eine vorhandene Funktion. Unvollständige Angaben bedeuten nicht automatisch „ohne E“.

Ein Klick sendet nur den ausgewählten Energieparameter. Die Markierung folgt der tatsächlichen Rückmeldung. Erkennung und Installation schalten keine Energiequelle automatisch um. Bei widersprüchlichen Gas-/Dieselmeldungen oder fehlender Verbindung ist die Energiebedienung gesperrt.

Nach dem Update zuerst die Anzeige mit dem iNet X vergleichen. Bleiben Funktionen gesperrt, einen Diagnosebericht im Assistenten speichern und an adrianbuchmeier@hotmail.com senden. Die Erkennung der Combi 6 E ist bestätigt; die Steuerung der Elektro-Stufen und die Unterstützung von Dieselgeräten müssen noch praktisch geprüft werden.

Windows-Assistent, Cerbo-Paket und Oberfläche tragen Version 1.12. Für die neue Kartenanordnung im Assistenten Verbinden und prüfen → Update prüfen → Jetzt aktualisieren verwenden. Eine funktionierende iNet-X-Verbindung muss nicht neu gekoppelt werden. Die vorhandene Lizenz bleibt gültig. Die neue Anordnung ist im Vorschaubild oben dargestellt; ältere Beispielbilder illustrieren die weiterhin vorhandenen Bedienelemente.

Fehlerkorrektur innerhalb von Version 1.12 (3. Oktober 2026): Die Energiewahl berücksichtigt Gerätebeschreibungen, bei denen das zusätzliche Schreibmerkmal fehlt. Voraussetzung bleiben die bestätigte Funktion, gültige Auswahlwerte und eine aktive Verbindung. Eine ausdrücklich gemeldete Schreibsperre bleibt bestehen. Auch wenn bereits Version 1.12 installiert ist, bietet Update prüfen die Korrektur an. Vorher wird der bestehende Stand gesichert. Es ist keine neue Lizenz oder Bluetooth-Kopplung nötig. Der konkrete Wechsel von Gas und Elektro muss nach der Installation am iNet X geprüft werden; die lokalen Tests verwenden einen simulierten Befehlsversand.

Fehlerkorrektur innerhalb von Version 1.12: Wiederverbindung

Beim Neustart wartet der Dienst jetzt den Abbau der bisherigen Bluetooth-Verbindung ab. Nach zwei wiederholten Bluetooth-Blockaden kann er ausschließlich den gespeicherten Truma-Stick per Software neu starten. Kopplung, Lizenz und Panel-Auswahl bleiben erhalten. Die Wiederherstellung ist auf höchstens einen Versuch innerhalb von fünf Minuten begrenzt. Bei einem anderen noch verbundenen Gerät am selben Stick oder einer laufenden Panel-Auswahl wird der automatische Neustart ausgelassen.

Eine funktionierende Anlage nicht erneut koppeln. Nach einem Update zunächst auf aktuelle Daten warten; bei einer Bluetooth-Blockade kann die Wiederherstellung einige Minuten dauern. Falls weiterhin keine aktuellen Werte ankommen, Diagnosebericht speichern verwenden.

Geprüft am 3. Oktober 2026: Die korrigierte Version verbindet sich am vorhandenen Cerbo mit dem iNet X; auch nach einem zusätzlichen Dienstneustart kommen wieder aktuelle Gerätedaten an. Die Gas- und Elektroauswahl der Combi 6 E wird als bedienbar gemeldet. Das tatsächliche Umschalten am Heizgerät wurde bei diesen Verbindungsprüfungen nicht ausgelöst und muss getrennt am iNet X bestätigt werden. Fehlerfälle, Wiederholungsbegrenzung und Abbruch während des Stick-Neustarts wurden mit simulierten Bluetooth-Antworten getestet.

12. Abbruch, Fortsetzen und Sicherungen

„Einrichten / fortsetzen“ kann bestimmte Teilschritte einer von diesem Erstinstaller begonnenen Einrichtung fortsetzen, beispielsweise nach einer noch nicht abgeschlossenen Kopplung. Das ist keine allgemeine Reparaturfunktion für jede vorhandene Installation.

Notiere bei Fehlern die vollständige Meldung und den zuletzt ausgeführten Schritt. Nach einem Teilabbruch nicht Ordner löschen, die Versionsprüfung umgehen oder eine bestehende Kopplung vorschnell entfernen. Bei unklarem Stand zuerst prüfen lassen.

Vor den vorgesehenen Änderungen werden Sicherungen angelegt; den im Verlauf genannten Ordner notieren. Der Windows-Assistent 1.12 hat keinen Knopf zum Wiederherstellen oder Deinstallieren. Eine Wiederherstellung kann deshalb weiterhin Unterstützung und gegebenenfalls SSH erfordern. Die Installationssicherungen ersetzen keine vollständige Sicherung der eigenen Cerbo-Konfiguration.

Ein Venus-Firmwareupdate kann Systemänderungen überschreiben. Vor einem Wechsel auf eine andere Venus- oder GUI-Version die Kompatibilität des Truma-Pakets klären; nicht die Versionsprüfung umgehen.

Geräte automatisch erkennen (ab Beta 0.25)

Die Oberfläche zeigt nur erkannte Geräte: Combi/Raumheizung und Warmwasser, Aventa und null, einen oder zwei Gassensoren. Ohne Aventa bleibt die Klimakarte verborgen; mit einem Gassensor erscheint genau eine Flaschenanzeige. Eine Flasche ohne Füllstandssensor kann nicht erkannt werden. Gasnamen müssen nicht „Links“ und „Rechts“ lauten; die Zuordnung erfolgt nach dem meldenden Gerät, auch bei gleichen Namen.

Die Erkennung verwendet empfangene Meldungen und fügt keine regelmäßigen Bluetooth-Abfragen hinzu. Während des Verbindungsaufbaus können Karten erst nach ihrer Rückmeldung erscheinen. Erkannte Geräte werden gespeichert und bei einem Verbindungsabbruch nicht als ausgebaut behandelt. Nach einem Neustart bleibt ihre Karte sichtbar, auch wenn aktuelle Werte fehlen. Beim Wechsel auf ein anderes Panel über „iNet X wechseln / koppeln“ wird der gespeicherte Gerätebestand nach einer Sicherung zurückgesetzt. Für einzelne dauerhaft ausgebaute Geräte am unveränderten Panel gibt es weiterhin keinen eigenen Löschknopf.

Die Geräteerkennung ist für die unterstützten Combi-/Aventa-Adressen und LevelControl-Meldungen ausgelegt. Abweichende Busadressen benötigen weiterhin eine passende Konfiguration. Die verschiedenen Anzeigen sind lokal getestet, die vollständige Erstinstallation auf einer anderen Anlage bleibt ein Praxistest.

Diagnosebericht speichern (ab Beta 0.25)

Im Windows-Assistenten gibt es Diagnosebericht speichern. Einen Speicherort auswählen; es entsteht eine ZIP-Datei mit dem Ablaufprotokoll und – bei erreichbarem Cerbo – Softwarestand, Adapterangaben, Geräteanzahl, Status und den jüngsten Dienstmeldungen. Die Abfrage sendet keine Truma-Steuerbefehle und startet keinen Dienst neu. Auch ohne Verbindung kann das Windows-Protokoll exportiert werden.

Der Assistent speichert sein Protokoll unter %LOCALAPPDATA%\Truma-Assistent. Ab Cerbo Beta 0.25 liegt das Dienstprotokoll unter /data/dbus-truma/logs. Beide verwenden höchstens drei Dateien zu ungefähr 256 KB; im Bericht stehen nur die letzten 64 KB je Dienstdatei. Ältere Cerbo-Versionen liefern noch kein solches Dienstprotokoll.

Passwörter und Kopplungscodes werden nicht bewusst protokolliert; bekannte Geheimnisse, Adressen und vertrauliche Zeilen werden gefiltert. Vor dem Weitergeben den Bericht ansehen, da freie Fehlermeldungen weitere persönliche Angaben enthalten können. Der Bericht wird nur lokal gespeichert und nicht automatisch hochgeladen. Er erleichtert die Untersuchung, kann aber keinen Fehler automatisch beheben.

13. Hilfe bei typischen Meldungen

Problem Vorgehen
Cerbo suchen findet nichts Gleichen Netzwerkzugang prüfen; aktuelle IP am Cerbo ablesen und manuell eingeben.
Aventa-Regler ausgegraut Bei Aus oder Lüften beabsichtigt. Zum Ändern der Kühl-Solltemperatur Kühlen wählen.
Truma-Regler im Browser nach Beta 0.34 gesperrt Auf Version 1.12 aktualisieren; dort werden die Combi-Sollwertdaten auch an Browser und VRM übertragen.
Remote-Konsole lädt lange Ersten Download vollständig abwarten. Erneut unter derselben Adresse im selben Browser öffnen. Bei weiterhin wiederholtem Voll-Download Diagnose prüfen lassen.
Verbindung zum Cerbo scheitert Eigene IP, Netzwerk, eingeschaltetes SSH und Root-Passwort prüfen.
Passwortfeld wird leer Normal nach dem Verbinden. Für eine erneute Anmeldung das Passwort wieder eingeben.
Geräteschlüssel stimmt nicht Klären, ob die IP nun zu einem anderen Gerät gehört oder der Cerbo neu eingerichtet wurde.
Andere Venus-/GUI-Version Installation nicht erzwingen. Ausgabe zur Prüfung weitergeben.
USB-Stick fehlt Anschluss, Modell und Erkennung in Venus OS prüfen lassen. Ein gelisteter WLAN-Stick ist kein Bluetooth-Controller.
iNet X wird nicht gefunden Bluetooth-Kopplung am Panel öffnen, Handy trennen, richtigen Stick und Reichweite prüfen.
Kopplung scheitert Aktuellen Code und Kopplungsmodus prüfen; nicht mit dem Cerbo-Passwort verwechseln.
Truma verbunden: Nein Nach Einrichtung kurz warten, dann erneut Status lesen. Bei dauerhaftem Fehler Meldung weitergeben.
API nicht erreichbar Der Truma-Dienst ist möglicherweise noch nicht gestartet oder läuft nicht korrekt. Keine erneute Vollinstallation erzwingen.
Truma in VRM fehlt Wartezeit einhalten, Remote Console neu öffnen und passende GUI-Version prüfen.
Vorhandene Anlage: Erstinstallation gesperrt Schutz der bestehenden Anlage. Nur den passenden Update-Weg verwenden.

Für Hilfe ein Bild des Meldungsbereichs und die Softwareversion schicken. Passwörter und Kopplungscodes nicht mitsenden.

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Der Windows-Assistent zeigt die Hinweise über Lizenzhinweise. Zum Paket gehören außerdem THIRD-PARTY-NOTICES.txt, die Victron-Lizenz und die Lizenztexte der enthaltenen Bibliotheken. Bei einer genehmigten Weitergabe diese Hinweise zusammen mit EXE und Handbuch erhalten.

This code is based on Victron Energy code. Die Victron Energy OS license v1 gilt für den entsprechenden Code; sie erlaubt dessen Verwendung nur in Systemen mit Victron-Energy-Komponenten als Kern.

Empfohlener erster Test an einer neuen Anlage: Verbinden und prüfen → Bluetooth prüfen. Die Ausgabe zeigt, ob der zusätzliche Stick erkannt wird. Erst danach die eigentliche Einrichtung starten.

Am Ende sollten folgende Punkte bestätigt sein: Cerbo erreicht, eigener Stick ausgewählt, eigenes iNet X gekoppelt, Status „Truma verbunden: Ja“, Messwerte passend zu vorhandenen Geräten sowie Anzeige am GX Touch und – sofern eingerichtet – in VRM. Erst diese Prüfung bestätigt die Installation an der jeweiligen Anlage.

15. Stand dieser Anleitung

Anleitung 2.9, 3. Oktober 2026. Windows-Assistent, Cerbo-Paket und Oberfläche 1.12. Neu sind die Energiewahl vor den Gasfüllständen sowie der Kopplungsknopf in Schritt 1 mit einer Erklärung zur Kennung am iNet-X-Display. Der Lizenzgenerator bleibt ein separates Programm nur für den Anbieter.

Die Abbildungen zeigen die aktuelle Oberfläche 1.12 mit ausdrücklich gekennzeichneten Beispieldaten. Dazu gehören die Energieauswahl vor den Gasfüllständen und die Aventa-Karte mit Helligkeitsregler. Der Windows-Assistent ist in Abschnitt 4 anhand seiner aktuellen Bereiche beschrieben. Der praktische Teststand für Combi 6 E, neues iNet X Touch, Aventa und LevelControl steht in Abschnitt 2.

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